14. Spieltag SV Gündelwangen

Kein Tag der Defensive – vielmehr ein Tag der offenen Tore

Gündelwangen erspielte sich eine verdiente 4:2-Pausenführung, die durch ein schönes Freistoßtor von Fehti Köycü eingeleitet wurde (7.). Köycü traf neun Minuten später auch zum 2:0. Die Grafenhausener taten sich in dieser Phase sichtlich schwer, blieben aber  durch Treffer von Florian Haselbacher (32.) und Adrian Hilpert (45.+6) in Schlagdistanz. Die Gäste kamen mit viel Schwung aus der Kabine und drängten auf den Ausgleich, der dank zweier Gündelwanger Eigentore gelang. 

Tore: 1:0 Köycü (7.), 2:0 Köycü (16.), 2:1 Haselbacher (32.), 3:1 Lücke (36.), 4:1 Köycü (45.+4), 4:2 Hilpert (45.+6), 4:3 Eigentor (62.), 4:4 Eigentor (71.). Schiedsrichter: Becker (Hinterzarten). Zuschauer: 150.

Quelle FuPa

 

14. Spieltag SV Gündelwangen Zweikampf
Der Gündelwanger Kai Hofmaier (rechts) kämpft mit Kevin Rosa vor dem Grafenhausener Tor. | Foto: Wolfgang scheu

Ungestüm, ja rauschhaft, war die Kreisliga-A-Partie in Gündelwangen. Gleich drei Treffer erzielte SVG-Stürmer Fehti Köycü in der ersten Halbzeit für seine Mannschaft, die in der vierten Minuten der Nachspielzeit in Durchgang eins mit 4:1 führte, ehe den Gästen aus Grafenhausen in Minute sechs der Overtime das 2:4 gelang. „Das war verrückt“, erinnert sich Grafenhausens Trainer Nils Boll an die wilde erste Halbzeit zurück. Dass sich seine Elf im zweiten Durchgang noch ein 4:4-Unentschieden erkämpfte, sei aller Ehren wert „mit ein bisschen Glück hätten wir sogar gewinnen können“. Doch das wäre ein bisschen zu viel Pech für die Gündelwanger gewesen, die nach der Pause zwei Eigentore produzierten. Obwohl, „richtige Eigentore waren das ja nicht“, so Boll. Das 3:4 sei ja eigentlich Grafenhausens Youngster Robin Schöler zuzuschreiben und beim 4:4 durch Florian Haselbacher habe halt noch ein Gündelwanger den Ball nach einem sowieso unhaltbaren Schuss leicht abgefälscht. Was bleibt, ist Lob für den Gegner, dem auf dem engen Platz wohl nur mit langen Bällen beizukommen sei: „In Gündelwangen werden noch ganz andere Teams Probleme bekommen“, so Boll.

Quelle FuPa