3. Spieltag Derby SV Gündelwangen gegen TuS Bonndorf

Remis im Stadtderby

3. Spieltag – Elf von Spielertrainer Sevimli erspielt ein 2:2 im Derby

 

Die Gäste waren in der ersten Halbzeit einen Tick besser, traten aggressiver auf und führten mit 2:1. Gündelwangen organisierte sich in der Pause neu und kam mit Elan aus der Kabine. Nun waren die Gastgeber am Drücker, konnten die Überlegenheit aber lange Zeit nicht in Tore ummünzen. Erst in der Schlussphase gelang Fehti Köycü per Elfmeter der verdiente Ausgleich (82.).

Tore: 0:1 Amann (15.), 1:1 Negoita (27.), 1:2 Dobler (28.), 2:2 Köycü (82./FE). Schiedsrichter: Matosevic (Schwenningen) – Zuschauer: 300.

Quelle FuPa

 

SV Gündelwangen ist ein “ verschworener Haufen“

Spielertrainer SV Gündelwangen Yakup Sevimli
Ein Großstadtkind in der Provinz: Gündelwangens Spielertrainer Jakup Sevimli | Foto: Wolfgang Scheu

Das rollende „R“ kommt ihm locker über die Lippen. Jakup Sevimli, neuer Spielertrainer des A-Kreisligisten SV Gündelwangen und Nachfolger von Nurhan Ardiclik, ist ein Großstadtkind. In München ist er aufgewachsen, beim Bayern-Rivalen, den „Sechzgern“, hat er in der Oberliga gespielt. Das Stadtleben hat er genossen. Doch jetzt fühlt er sich in der Provinz rundum wohl. In Bonndorf arbeitet Sevimli bei der Firma Dunker-Motoren. In Gündelwangen ist Sevimli, der in der vergangenen Saison noch beim Verbandsliga-Absteiger Bad Dürrheim aktiv am Ball war, jetzt in einer Dorfgemeinschaft angekommen, die ihn motiviert. Rundum wohl fühle er sich beim SVG, „weil Fußball hier noch ein Hobby in Freundschaft ist“. Enorm sei der Zusammenhalt, „das ist hier ein verschworener Haufen“. Im Derby gegen Aufsteiger TuS Bonndorf II gelang den Gündelwangern ein 2:2, mit dem Sevimli „absolut zufrieden“ ist – schließlich musste er auf gleich sieben Stammspieler verzichten. Und obwohl er wollte, durfte er nicht selbst an den Ball. Nach zwei gelben Karten und dem daraus resultierenden Platzverweis in Aasen war Sevimli am Sonntag gesperrt. Von außen erlebte er mit, wie seine Rumpfelf das tat, was Gündelwanger Fußballer halt so tun. Kämpfen, laufen, für den Kumpel da sein auf dem Platz.

Quelle FuPa